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  2. PHP5 Tipp: Serialisierte Objekte in Exceptions

    Stefan · 28.10.08, 18:13 Uhr · Allgemeines, PHP, Programmierstil · Keine Kommentare

    Wenn man in PHP5 ordentlich programmiert, dann tut man das in der Regel Objektorientiert und wirft bei Fehlern auch aussagekräftige Exceptions, um spätere Fehlerbehandlungen einfacher zu gestalten.

    In einem meiner derzeitigen Projekte übergebe ich als Hilfsmittel hauptsächlich zum Debuggen in der Exception Message auch das serialisierte Objekt, das den Fehler verursacht hat. Solange man nur public Properties im Objekt hat, ist das auch alles kein Problem. Gestutzt hatte ich als die Exception geworfen wurde und mein serialisiertes Objekt einfach nur zur Hälfte in der Message stand. Schuld war der Geltungsbereich von Properties. Eine als private oder protected deklarierte Eigenschaft wird serialisiert mit folgenden Flags gekennzeichnet: ' . "\0" . ' oder ' . "\0" . '*' . "\0" . '. Und genau das scheinen die Exceptions nicht zu mögen.

    Folgendes Testobjekt

    class Test {
        protected $_property = array(
            'id' => 12,
            'content' => 'test'
        );
    }

    erzeugt folgende Ausgabe in der Serialisierung:

    'O:4:"Test":1:{s:12:"' . "\0" . '*' . "\0" . '_property";a:2:{s:2:"id";i:12;s:7:"content";s:4:"test";}}'

    Das Ganze jetzt in einer Exception gethrowt kam bei mir so an:

    O:4:"Test":1:{s:12:"

    Lösung des Ganzen: Beim Throwen einer Exception statt einem serialize($object) noch zusätzlich ein var_export drumherum setzen, dann klappt das auch mit der Exception:

    throw new Exception(var_export(serialize($object), true));
  3. PHP-Tipp: Dateipfad zu Array

    Stefan · 11.08.08, 20:20 Uhr · PHP, Programmierstil, Tutorials · Keine Kommentare

    In einem Projekt benötigte ich aus diversen Gründen einen mehrdimensionalen Array aus einem Dateipfad. Aufgabenstellung ist recht klar und hört sich eigentlich einfach an, ist es aber leider nicht wirklich. Problem: der Pfad kann je nach Datei eine unterschiedliche Tiefe haben.

    Mein Ursprungsarray schaute wie folgt aus:

    $elements = array();
    $elements["dir1/dir2/dateiname.jpg"] = array("name" => "dateiname.jpg", "filesize" => "12345");
    $elements["dir1/dir2/dateiname2.jpg"] = array("name" => "dateiname2.jpg", "filesize" => "21534");
    $elements["dir2/dir1/dateiname1.jpg"] = array("name" => "dateiname1.jpg", "filesize" => "12345");
    $elements["dir2/dir1/dir1/dateiname1.jpg"] = array("name" => "dateiname1.jpg", "filesize" => "12345");
    $elements["dir2/dir2/dateiname1.jpg"] = array("name" => "dateiname1.jpg", "filesize" => "12345");

    Um daraus nun einen mehrdimensionalen Array zu erstellen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    1. Angenommen, alle Dateien liegen in gleichen Verzeichnistiefen, so kann man das über verschachtelte for/foreach-Schleifen fest reincodieren – beim obigen Beispiel funktioniert das leider nicht.
    2. Wir bauen uns eine rekursive Funktion die man jedes Mal mit dem erzeugten Ergebnis aufruft – das ist leider relativ langsam durch den function call
    3. Wir verwenden Schleifen mit referenzen auf den Urspungsarray

    Und genau den dritten Punkt habe ich folgendermaßen umgesetzt:
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